Mit Eintritt von Schnee und Eis kommt es natürlich auch in diesem Jahr wieder vermehrt zu Stürzen. Schon jetzt suchen mehr Menschen aufgrund von Glätteunfällen die Praxen und Notaufnahmen auf – andere sagen Termine aus Sorge vor einem Sturz vorsorglich ab. Besonders betroffen sind erfahrungsgemäß Handgelenke, Hüften, aber auch die Schultern und der Kopf.
Wie verhalte ich mich bei Schnee und Glätte?
Insbesondere ältere Patientinnen und Patienten tragen ein erhöhtes Risiko für Stürze mit schwerwiegenderen Folgen. Das liegt daran, dass Gleichgewichtssinn, Muskelkraft und Knochendichte altersbedingt häufig nachlassen. Jedoch sind auch jüngere Menschen vor folgenschweren „Ausrutschern“ nicht gefeit. Deshalb rät der Hausärztinnen- und Hausärzteverband, unbedingt festes Schuhwerk zu tragen, den Gang anzupassen und die Hände aus den Taschen zu nehmen, um sich im Zweifel abfangen zu können. Wer sich unsicher auf den Beinen fühlt, sollte sich nicht scheuen, auf glatten Wegen oder Straßen um Unterstützung zu bitten.
Und ganz generell gilt bei extremen Wetterbedingungen für Jung und Alt: Entscheiden Sie sich bei verschiebbaren Terminen im Zweifel vielleicht lieber mal für die kuschelige Couch daheim als für den Weg durch Glätte und Eis. Ihre Sicherheit geht vor!