Zwei der im geplanten Gesetz vorgesehenen Regelungen würden die Hausarztpraxen besonders hart treffen:
- Die für die hausärztliche Versorgung und das Bestehen vieler Hausarztpraxen sehr wichtigen Hausarztverträge – auch Hausarztzentrierte Versorgung (HZV) oder Hausarztprogramm genannt – sollen finanziell eingeschränkt werden.
- Die erst kürzlich eingeführte „Entbudgetierung“, also die vollständige Vergütung der Patientenversorgung, soll teilweise wieder zurückgenommen werden.
Diese Maßnahmen bedrohen auch Ihre Hausarztpraxis. Die Folgen für Sie als Patientin oder Patient wären: weniger verfügbare Termine, längere Wartezeiten und eine insgesamt schwierigere Versorgung.
Dass wir mit unserer Sorge nicht allein sind, zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes: Die große Mehrheit der Bevölkerung hält eine starke hausärztliche Versorgung für unverzichtbar und befürchtet Nachteile durch die geplanten Einsparungen.
Deshalb wollen wir uns mit Ihnen gemeinsam im Rahmen einer Protestkampagne gegen diese Kürzungsmaßnahmen wehren. Aktuell ist das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im parlamentarischen Verfahren – Änderungen sind also noch möglich! Diese Zeit möchten wir nutzen, um die Politik auf die schwierige Lage aufmerksam zu machen, in die das Gesetz die Hausarztpraxen bringen würde.
Wie können Sie sich beteiligen?
Schreiben Sie Ihren Bundestagsabgeordneten. Auf der Website www.hausarztpraxen-retten.de können Sie mit wenigen Klicks Ihre zuständigen Abgeordneten finden und eine E-Mail versenden – entweder mit einem fertigen Text oder einem selbst erstellten.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!