Wichtige Tipps rund um die Reiseapotheke

Packen Sie gerade die Koffer für die Sommerferien? Dann vergessen Sie nicht Ihre Reiseapotheke.

Mit einer gutsortierten Reiseapotheke bekommt man kleinere Gesundheitsprobleme meist gut in den Griff. (Foto: adobe/KI-Bild/liz. BHÄV)

Mit den richtigen Arzneien und Hilfsmitteln im Gepäck sind Sie gegen die häufigsten Gesundheitsprobleme auf Reisen gewappnet und Kopfweh, Durchfall oder andere kleine Malaisen verderben Ihnen nicht komplett die schönste Zeit des Jahres.

Standardmäßig gehören ein Schmerzmittel und Medikamente gegen Übelkeit und Durchfall in die Reiseapotheke.  Ein Desinfektionsmittel, eine kleine Schere, eine Wund- und Heilsalbe, Pflaster sowie ein Verband dürfen ebenfalls nicht fehlen. Für Hustenlöser und ein Nasenspray sollte ebenfalls Platz darin sein. Wichtig: Bei Medikamenten vorm Einpacken Ablaufdatum prüfen.

Was Sie außerdem alles mitnehmen sollten, hängt von dabei ganz von Ihrer Reise ab – und ob Sie bestimmte Medikamente regelmäßig einnehmen müssen. Deshalb empfiehlt sich im Vorfeld ein Besuch bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.

Da diese Sie gut kennen, können Sie eine persönliche Liste für die Reiseapotheke zusammenstellen und Ihnen auch erklären, was Sie dabei noch beachten müssen. Z.B. was Sie bei einer Dauermedikation im Urlaub beachten sollten, also wieviel der Medikamente Sie mitnehmen müssen, ob die Dosierung unter veränderten Klimabedingungen passt, oder wie Sie die möglicherweise temperaturempfindlichen Medikamente am besten transportieren und lagern.

Darüber hinaus bietet die Beratung in Ihrer hausärztlichen Praxis eine gute Gelegenheit, den individuellen Impfstatus zu überprüfen und mögliche Impflücken auch bei Tetanus und den anderen den Standardimpfungen zu schließen.

Mit der Teilnahme am  Hausarztprogramm HZV unterstützen sie diese vertrauensvolle Beziehung zu Ihrer hausärztlichen Praxis, die nicht nur beim Hitzeschutz, sondern auch bei anderen Präventionsleistungen so viel mehr leisten kann als die Regelversorgung. Wie eine Studie gezeigt hat, nehmen HZV-Teilnehmende nicht nur deutlich häufiger an Vorsorgeuntersuchungen teil, sondern besitzen auch einen besseren Impfschutz.

Außerdem tragen Sie dazu bei, dass diese hochwertige hausärztliche Versorgung in ihrer Nähe auch in Zukunft erhalten bleibt. Falls Sie also noch nicht im HZV-Programm Ihrer Kasse eingeschrieben sind, fragen Sie beim nächsten Besuch in ihrer hausärztlichen Praxis einfach nach.